GegenWind Saarland


Trinkwasserschutz


Worum geht es?
Gutachten, die von Windkraft-Projektierern in Auftrag gegeben werden zu den Themen Trinkwasserschutz, Boden, Geologie, Quartärgeologie und Hydrogeologie (auch UVP bzw. UVS) weisen in vielen Fällen Unzulänglichkeiten auf, sind in Teilen wissenschaftlich oft nicht haltbar und können nicht selten als Gefälligkeitsgutachten entlarvt werden.

Bei manchen Genehmigungsverfahren zu Windkraftanlagen nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) wurde der Trinkwasserschutz von den Genehmigungsbehörden überhaupt nicht oder nur unzulänglich berücksichtigt, obwohl Windkraftanlagen in Trinkwasserschutzgebieten (Schutzzone III) errichtet wurden und werden, so dass eine potentielle Gefährdung von Trinkwassergewinnungsanlagen (Tiefbrunnen, Quellen) und
somit langfristig der Gesundheit der Bevölkerung bestehen kann.

In zahlreichen Fällen konnte zudem festgestellt werden, dass in früheren Jahrzehnten ausgewiesene Wasserschutzzonen II deutlich zu gering bemessen sind. Die 50-Tage-Linien wurden weder durch Berechnungen auf Basis geohydraulischer Parameter noch durch Markierungsversuche ermittelt.


Publikationen zum Trinkwasserschutz:


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